„Zukunft kommt.“

Wenn schon Zukunft, dann bitte eine vor Glück und
Liebe strahlende - und zwar endlich täglich. Keine
alte sondern eine neue Zukunft. Wer denkt da an falsche
Versprechungen? Ruck-Zuck-Umpf. Zukunft ist
liiert mit Fiktion, mit Vision, mit Illusion.

Gefangen im Augenblick ist sie unerreichbar als “das
was noch nicht ist”. Eine rastlose Imagination, ein
Wunschkonzert mit dem Aroma der Freiheit. Immer
wieder Anerkennung, Glück, Streicheleinheiten,
Wollust und Goodies und warum nicht das ganze
Leben neu? Wie soll aber der “Himmel auf Erden”
aussehen und gibt es dann noch einen Himmel? Was
die Zukunft bringt, entscheidet sich in jedem
Moment der Gegenwart.
Unsere Hoffnung als blinde Sehnsucht, denn jenseits

unserer Vorstellung gibt es in Wirklichkeit
keine Zukunft. Gerade jetzt stirbt sie den
Sekundentod.

 

Die Zukunft war früher auch besser!


Dem Unvorhersehbaren ins Auge zu schauen. Aus
heiterem Himmel - der Angriff der Zukunft auf die
übrige Zeit. Angst und Schrecken.

 

Je mehr wir uns fürchten, umso gemütlicher muss es werden.


Umstellt von Vergangenheiten stehen wir vor dem
Abgrund der Zukunft. Das Zittern kommt nach.
Süsser Nektar vor der Schnauze wahres Leben soll
mir glücken und am Ende aller Sprüche gnädig wird
mein Schicksal sein. Wie sind die Aussichten, die
Absichten. Was wird gelingen.

 


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