URGENT MESSAGES READY TO GO

Diese „urgent messages“ in Form von großen Boxen sind auf dem Innviertler „Granatzweg“ bei Pram unter freiem Himmel zur Versendung in Startposition gebracht. Den ausgewählten Adressaten werden diese „messages“ zugestellt.

 

Mit dem KunstDünger-Projekt „FERNER DONNER“ richten sich 18 AkteurInnen mit persönlichen, gesellschaftlichen oder politischen Botschaften an ganz konkrete Personen oder Institutionen dieser Welt.

 


 

6. KunstDüngerFest

mit Skulpturenpark und Performances 

von 1. bis 9. Sept. 2012

 

Kunstschaffende und AkteurInnen:

Elisabeth Bernauer, Josef Brescher, Julia Csongrady, Annemarie Dämon, Heinz Denk, Alex Flotzinger, Gitti Gaisböck, Bernhard Hanreich, Harry, Andrea Hinterberger, Peter Laudert, Meinrad Mayrhofer, Gertrud Mayrhuber, Erich Plettenbacher, Andreas Sagmeister, Christine Wawrinek, Franz Wawrinek, Elfe Wintersteiger...

 

 

 

 

Nowherewoman, Nowhereman richten den Blick in die Nähe, in die Ferne - auf die Wichtigen, die Großen, die Mächtigen, die Bedeutenden... hierhin, dorthin, hinauf oder hinüber.

Aus dem "Niemandsland" in andere Hemisphären.

Mehr als ein Dutzend "Transporter" machen sich startbereit, fliegen real oder virtuell zu noch unbekannten Empfängern, Empfängerinnen.

Definierte Räume stehen allen "Nobodies" zur Verfügung. Quadratisch, alle gleich groß. Bereit mit Inhalten, mit persönlichen Botschaften gefüllt zu werden.

 

Die AdressatInnen werden ausgewählt, ausgelost. Irgendwo im "Niemandsland" stehen die Boxen bereit "hinausgeschickt" zu werden. Alle wollen ankommen.

Mit einer selbst genommenen Portion Keckheit und Respektlosigkeit. Alles muss jederzeit wichtig sein, wichtig werden. Selbst der Flügelschlag des Schmetterlings, der kecke Augenaufschlag, das leise Wort, der Schrei. "Nobody" will gehört werden.

 

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Der Titel dieses Kunstprojekts zitiert die 1952 erschienene Kurzgeschichte „A Sound of Thunder“ – „Ein Donnerschlag“ oder eben „Ferner Donner“ – von Ray Bradbury, einem US-amerikanischen Schriftsteller.......
Die Geschichte thematisiert den „Schmetterlingseffekt“, der wiederum das Prinzip der Chaostheorie beschreibt, wonach kleine Ursachen große Wirkungen haben können. Ein Schmetterling, der etwa im brasilianischen Urwald mit seinen Flügeln wackelt, könnte am anderen Ende der Welt einen Wirbelsturm auslösen.................
Bradburys Geschichte ist von erstaunlicher, um nicht zu sagen: bedrückender Aktualität, ...............................


 

KooperationspartnerInnen:

 

Themenwanderweg Granatz,

Pramtaler Museumsstraße,

Kulturverein Furthmühle/Pram,

Granatzschänke Pam Hansl.

Kulturprojekt Sauwald,

Galerie 20gerhaus/Ried i. I.,
Innviertler Künstlergilde IKG

 

 

Veranstaltet durch die GRUPPE KUNST:DÜNGER

 

Dank an alle Mitwirkenden, an die Kulturabteilung Land Öberösterreich, an alle UnterstützerInnen und Kooperationspartner: Kulturprojekt Sauwald / Innviertler Künstlergilde / Themenwanderweg Granatz /  Kulturverein Furthmühle / Pramtaler Museumsstraße / Gemeinde Pram / Granatzschänke Pam Hansl!

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